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Hydrolytische Stabilität von Hydraulikölen

 

Zweck

 

Das Verfahren nach dieser Norm dient zur Bestimmung der Hydrolysebeständigkeit von Hydraulikflüssigkeiten und Turbinenölen. Hydrolytisch instabile Hydraulikflüssigkeiten bilden saure und unlösliche Verunreinigungen, die in Hydrauliksystemen Störungen durch Korrosion, Ventilverklebung, Filterverstopfung und Viskositätsänderungen verursachen können.

 

Kurzbeschreibung des Verfahrens

 

75 g Testflüssigkeit, 25 g Wasser und ein gewogener, blanker Kupferstreifen werden in eine druckstabile Getränkeflasche gegeben. Die Flasche wird dicht verschlossen und 48 h senkrecht zu ihrer Längsachse im Trockenschrank bei 93°C gedreht. Die Phasen werden abgetrennt und unlösliche Bestandteile gewogen. Die Gewichtsänderung des Kupfers wird gemessen. Änderungen der Viskosität und Säurezahl der Flüssigkeit sowie die Azidität der wässrigen Phase werden bestimmt.

 

 

DIN ASTM IP
- D-2619 -