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Salzsprühkammer

 

Zweck

 

Der allgemein langsame Verlauf der atmosphärischen Korrosion erlaubt in vielen Fällen keine schnelle Beantwortung von Fragen über zweckmäßige Auswahl verschiedener Korrosionschutzmaßnahmen bzw. über ihre Güte.

 

Aus diesem Grund bedient man sich beschleunigter Methoden, wie z.B. Salzsprühnebelprüfungen, um nach kurzen Prüfzeiten technisch verwertbare Aussagen über Korrosion machen zu können. Salzsprühnebelprüfungen im Sinne dieser Untersuchungsmethode sind Prüfungen mit einer kontinuierlich versprühten, wässrigen, 5%-igen Natriumchloridlösung als angreifendes Mittel.

 

Kurzbeschreibung des Verfahrens

 

Die Prüfeinrichtung besteht im Wesentlichen aus einer heizbaren Prüf- bzw. Vernebelungskammer mit Druckausgleich und den notwendigen Meß- und Regeleinrichtungen zum Einstellen und Einhalten einer Prüftemperatur von 32 + 2°C. Weiterhin werden benötigt ein Behälter für die Natriumchloridlösung, Zufuhr von reiner, ölfreier, jedoch vorgewärmter (70°C Düsenaustritt) und wasserdampfangereicherter Druckluft und mehrere selbstansaugende Zerstäubungsdüsen mit einer Regeleinrichtung für den Flüssigkeitsdurchlauf zum Einstellen der versprühten Menge an Prüflösung.

 

 

DIN ASTM IP
50021 B-117