
Zweck
Prüfung der Belastbarkeit von Schmierstoffen, d.h. ihrer Eignung für die Schmierung von Stellen, an denen Stahlflächen bei Mischreibung aufeinander gleiten.
Kurzbeschreibung des Verfahrens
Bei diesem Reibungsprüfgerät wird über ein Doppelhebelsystem eine fest eingespannte Prüfrolle an einem umlaufenden Schleifring angepresst, der mit seinem unteren Drittel in die zu prüfende Flüssigkeit taucht. Die Drehzahl des Antriebsmotors und des mit ihm unmittelbar umlaufenden Schleifringes ist so bemessen, dass stets genügend Flüssigkeit in die Berührungsstelle (Reibverschleißstelle) zwischen Prüfrolle und Prüfring eintreten kann. Bei umlaufendem Schleifring entstehen je nach Druckaufnahmevermögen der Flüssigkeit auf der Prüfrolle, Abschliffflächen (eliptische Verschleißmarken), deren Größe von der Tragfähigkeit des Prüfstoffes abhängig ist. Die scharf begrenzte Abriebfläche läßt eine genaue Ausmessung zu, was einer genauen Bestimmung des Lasttragevermögens des Prüfstoffes zugute kommt. Die Druckaufnahmefähigkeit ist um so größer, je kleiner nach einer bestimmten Laufzeit oder genauer Laufstrecke (100 Meter des Umfanges des Schleifringes) diese Verschleißmarke gefunden wird.


