
Zweck
Das Gerät dient zur quantitativen Bestimmung von Antioxidantien.
Kurzbeschreibung des Verfahrens
Die HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) ist ein aus der Säulenchromatographie entwickeltes Verfahren zur schnelleren und besseren Auftrennung von Substanzgemischen. Die Trennleistung wird durch Sorptionsmittel (stationäre Phase), die erheblich feiner sind (ca. 5 - 10 µm) als die bei der Säulenchromatographie eingesetzten, wesentlich gesteigert. Dadurch wird zwangsläufig eine Erhöhung des Drucks zur Förderung des Elutionsmittels (mobile Phase) erforderlich.
Nach Injektion der Probe wird das Elutionsmittel unter Druck durch die Trennsäule gepresst. Die Auftrennung des Substanzgemisches erfolgt dabei durch Wechselwirkung der verschiedenen Komponenten mit dem Sorptions- und Elutionsmittel. Am Ende der Säule ermöglicht ein entsprechender Detektor (z.B. UV- oder IR-Detektor) die Identifizierung der einzelnen Substanzen. Ein angeschlossener Schreiber registriert sie als Signale in Form von Gaußkurven (Peaks). Die einzelnen Peaks liefern qualitative und quantitative Informationen über die untersuchten Substanzmischungen. Das Chromatogramm - die Gesamtheit aller Peaks – wird mit Hilfe eines Rechners quantitativ ausgewertet.


